Ein sachlicher Überblick über die Bedeutung von Magnesium für das Elektrolytgleichgewicht — basierend auf der von der EFSA zugelassenen gesundheitsbezogenen Angabe und wissenschaftlichen Grundlagen.
Elektrolyte sind Mineralstoffe, die in wässriger Lösung elektrische Ladungen tragen. Im menschlichen Körper kommen sie in Blut, Schweiß und Zellflüssigkeit vor. Die wichtigsten Elektrolyte sind Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Bicarbonat.
Elektrolyte steuern den Wasserhaushalt zwischen Zellen und Gewebe. Sie ermöglichen die Übertragung elektrischer Impulse in Nerven- und Muskelzellen und sind am Säure-Basen-Haushalt beteiligt.
Das Verhältnis der Elektrolyte zueinander muss in engen Grenzen gehalten werden. Verschiebungen — ob durch Flüssigkeitsverlust, einseitige Ernährung oder bestimmte Erkrankungen — können verschiedene Körperfunktionen beeinträchtigen.
Magnesium ist der vierthäufigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Etwa 60 % befinden sich im Skelett, 39 % in den Weichteilen und weniger als 1 % im Blutserum. Es ist ein Cofaktor für über 300 Enzyme, die an der Proteinsynthese, der Muskel- und Nervenfunktion sowie der Regulierung des Blutzuckerspiegels beteiligt sind.
Im Kontext des Elektrolytgleichgewichts beeinflusst Magnesium die Verteilung von Kalium und Calcium zwischen dem Zellinneren und dem Extrazellulärraum. Es wirkt dabei über verschiedene Ionenkanäle und Transportproteine in der Zellmembran.
„Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.“
Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012
Eine ausgewogene Ernährung kann ausreichend Magnesium liefern. Die folgende Tabelle zeigt ausgewählte Lebensmittel und ihren ungefähren Magnesiumgehalt pro 100 g.
| Lebensmittel | Mg pro 100 g (ca.) |
|---|---|
| Kürbiskerne | 535 mg |
| Cashewkerne | 292 mg |
| Mandeln | 270 mg |
| Bitterschokolade (70 %) | 228 mg |
| Haferflocken | 138 mg |
| Spinat (gekocht) | 87 mg |
| Schwarze Bohnen (gekocht) | 70 mg |
| Avocado | 29 mg |
| Banane | 27 mg |
Quelle: Durchschnittswerte aus verschiedenen Nährwerttabellen. Tatsächliche Werte können je nach Sorte, Herkunft und Zubereitung abweichen.
Wenn Sie erwägen, Ihre Magnesiumzufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen, beachten Sie die folgenden allgemeinen Empfehlungen:
Die empfohlene tägliche Zufuhr liegt für Erwachsene bei 300–400 mg. Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Ernährung bereits ausreichend Magnesium liefert.
Magnesiumpräparate werden in der Regel besser vertragen, wenn sie zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Dies kann auch die Aufnahme im Darm begünstigen.
Überschreiten Sie nicht die auf dem jeweiligen Produkt angegebene empfohlene Tagesdosis. Bei Unsicherheiten konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bewahren Sie Nahrungsergänzungsmittel kühl und trocken auf, außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern.
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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Konsultieren Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder der Einnahme von Medikamenten. Die auf dieser Seite dargestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
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